DocuPort AG
Robert-Bosch-Strasse 8
50769 Köln

Telefon: +49 (221) 8013088-0
Telefax: +49 (221) 8013088-9
info(at)docuport.de

Letzte Aktualisierung: 23.03.2010

Das Dokumentationsverfahren von DocuPort

Grundgedanke des Verfahrens

Das von der DocuPort AG entwickelte Verfahren bietet eine neue Möglichkeit zur Dokumentation von Kabel- und Rohrabschottungen. Der Grundgedanke des Verfahrens ist es, von einer zeitpunktbezogenen, und damit schnell wieder veralteten, zu einer zeitraumbezogenen, und damit über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes gültigen Dokumentation, zu gelangen. So werden alle baulichen Veränderungen nachvollziehbar.
Im Rahmen der Dokumentation werden zum einen Abschottungen unterschieden, die intakt oder defekt sind und zum anderen solche die sich in einem kontrollierten oder unkontrollierten Zustand befinden. Dabei stellen die kontrollierten, intakten Abschottungen die zu maximierende Menge dar, während von den anderen drei zu minimierenden Gruppen die unkontrollierten, defekten Schottungen das größte Risiko darstellen.
Entscheidend für den Erfolg eines Dokumentationssystems ist es, den Prozess der Bearbeitung von Abschottungen kontrolliert ablaufen zu lassen, damit die Abschottungen kontrolliertbar zu machen und letztendlich deren intakten Zustand zu sichern.

(Prinzipskizze, die Mengen sind nicht als maßstäblich zu betrachten)

Das Dokumentationsverfahren von DocuPort

Der Prozesskreislauf

Die vier verschiedenen Arten von Abschottungen können jederzeit während ihrer Lebensdauer ihren Status ändern. Bei Gebäuden im Bestand kann davon ausgegangen werden, dass jede der vier Arten mit  unbekanntem Anteil an der Gesamtmenge im Gebäude vorhanden sind.
Abschottungen können sich in einem kontrollierten Kreislauf (grün) oder in einem unkontrollierten Kreislauf (rot) befinden und in diesem Kreislauf immer wieder baulich verändert werden. Bei Abschottungen im unkontrollierten Kreislauf ist aber das Risiko sehr hoch, dass diese defekt sind und auch lange in diesem Zustand bleiben, bis sie rein zufällig entdeckt und verschlossen werden.
Abschottungen können dabei von einem in den anderen Kreislauf wechseln. Ziel eines Dokumentationssystems muss es sein, den Übergang vom unkontrollierten in den kontrollierten Zustand zu begünstigen (dunklegrün) und den Rückfall vom kontrollierten wieder in den unkontrollierten Zustand so weit wie möglich zu verhindern (gelb).
Auch jedes neu in den Kreislauf eingeführte Element (blau), also jede vollkommen neue Abschottung, muss gezielt dem kontrollierten Kreislauf zugeführt werden.
So wird in einem kontinuierlichen Prozess der Anteil kontrollierter Abschottungen gesteigert und der Zustand des Gebäudes verbessert.


Prozesskreislauf der kontrollierten und unkontrollierten Elemente